... Macht ...
Der Tag stirbt,
die Nacht erwacht,
leise, kaum wahrnehmbar
entreißt sie uns die Sinne...
Siehst du die Sterne?
Dort, in der Dunkelheit,
dort, wo nichts zu sein scheint.
Fühlst du die Kälte,
die Leere, die in dir aufsteigt?
Hörst du ihr Flüstern,
ihr Raunen, das deinen Geist verklärt?
Riechst du den Duft,
den Geruch von Schwärze und tobenden Wind?
Du glaubst, du bist verloren,
und Tränen laufen stumm,
kein Laut entrinnt deiner Kehle,
doch die Worte,
sie schreien.
Du hast Angst,
doch weißt du nicht warum.
Du trägst den Schmerz in deinem Herzen,
doch weißt du nicht warum.
Verzage nicht, gib nicht auf,
denn du bist reich,
mächtiger als viele,
viele, die vor dir waren
viele, die sind
und viele die kommen werden.
Denn schau in dein Inneres,
öffne deine Lider,
und siehe, du lebst, denn du fühlst...
23/06/01