... Lausche ...
Düstere Leere,
tief in mir,
mordende Schatten Heere
unerfüllte Sehnsüchte nach dir.
Ängstliches Flehen
entrinnt meiner Kehle,
unfähig zu sehn,
verborgene Hehle.
So wendet den Blick doch ab!
Von allem allein gelassen,
süßes Grab,
verflucht zu hassen.
Geboren um zu leiden,
dunkle Mächte mich ergreifend,
lautes Schweigen,
den Dolch haltend.
Nebelschwaden schleichen umher,
dann der Tag...
Gleißendes Licht,
erhellt mein Gesicht,
doch in mir herrscht Nacht,
stumpfer Verdacht,
Begleiter der Tod.
Ersuch nach liebe in meiner Not!
Kannst du hören?
Willst du hören?
Wirst du hören?
Dann lausche meinem ersterbenden Geflüster,
bevor es verstummt!
3/00