... Ein Hauch, wie die Ewigkeit ...

Die Zeit schien still zu stehen,
als wir uns begegneten,
gebettet in einem lieblich duftenden Blumenmeer,
verließen wir diese Welt,
um mit den Wolken zu tanzen
und nach den Sternen zu greifen.
Sanft trug uns der warme Wind,
fort zu den Klippen unserer Träume.
Zwei Seelen waren Eine
und für den Hauch eine Augenblicks
waren wir unantastbar,
ein Hauch, wie eine Ewigkeit.
Blicke sprachen mehr als tausende Worte
Und die menschliche Sprache
war nicht in der Lage das zu sagen,
was wir uns sagten.
Wir hielten uns,
fest umschlungen,
die ganze Nacht
und folgten den Sternenwegen.
Wir verloren uns in den Augen des anderen
Und spürten das Leben in uns pulsieren.
Von einer Kraft gestützt,
die uns in den Tiefen unseres Selbst erschütterte,
schien uns kein Weg zu weit,
nichts war unmöglich.
Und nun,
da meine Flügel gebrochen,
meine Seele so unendlich schwer
und jeder Atemzug dem letzten Kampfe gleicht,
bin ich dankbar für dieses Geschenk.
Und auch wenn Tränen meinen Blick vernebeln,
und der Morgen noch so furchtbar fern,
spüre ich den Zauber,
der uns verband
und lächle,
wenn dein wundervolles Antlitz vor mir erscheint.


10/01/2007